Rezeptfrei, Politik und Lesefutter

Veuve Clicquot – Die Geschichte eines Champagner-Imperiums und der Frau, die es regierte

von: Tilar J. Mazzeo

Hoffmann und Campe Verlag

Die junge Witwe Clicquot versetzte die Höfe zahlreicher Länder wie Frankreich, Großbritannien und Russland in helle Aufregung und Verzückung mit ihrem Champagner. Sie übernahm trotz des konservativen Zeitalters die Weinhandlung und setzte sich auf dem Markt durch. Das gelingt ihr vor allem durch den ausgezeichneten champagner, mit dem sie sich ganz besonders befasste. Ihre Unterschrift auf dem gelben Ettiket garantierte die „Corporate Identity“.

 

Das letzte Gericht

von: Richard Fasten

be. bra Verlag

Makaberer Weise nannte der Focus, vor einiger Zeit die letzte Mahlzeit von James Dean, gestorben 1955. Davon angestachelt präsentiert der Autor 60 Prominente und deren „letzte Gerichte“, ob Ötzi, Goethe oder Lady Diana, Richard Fasten lässt kaum jemanden aus. Man könnte sagen das dies ein wenig Geschmacklos sei, doch wir finden die Mahlzeiten durchaus lecker, zumal Rührei (Lady Diana) ja dadurch nicht schlechter wird. Eine kuriose Idee mit vielen Vorschlägen und Anregungen zu neuen Gerichten.

 

Wo die glücklichen Höhner wohnen – Vom richtigen und vom falschen Essen

von: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Gustav Lübbe Verlag

Die beiden Fernsehköche zaubern schon seit 20 Jahren ein sensationelles Gericht nach dem Anderen auf den Teller. Nun versuchen sich die beiden als Verbraucherberater. Sie warnen zum Beispiel vor der Bioprodukt-Falle, künstliche Armonen und Lebensmittel und vielem weiteren, über dass sich nur ein Profikoch so bewusst sein kann. Die geballte Küchen-Erfahrung der beiden Köche zeigt sich auf imposante Weise in „Wo die glücklichen Hühner wohnen“.

 

Wem gehört das Wasser?

von: Klaus Lenz (Herausgeber)

Lars Müller Publishers

Dieses großzügig mit Fotos und Illustrationen gesäumte Buch ist voller politischer, kultureller, ökonomischer und ethischer Beispiele, weshalb Wasser von niemanden „bessesen“ werden kann und darf. Ins Licht rücken auch die großen Kritikpunkte: Trinkwasserversorgung, Nahrungsmittelproduktion und Awasserentsorgung.

Nicht nur eine aneinanderreihung von Fakten, sondern das pure Wissen über Wasser und dessen heutige Rolle!